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Im grünen Bereich

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Eric Bana zu Hulk
Quelle: Skip.at

Eric Bana ist alles andere als ein grüner Junge. Er ist sexy, cool und gar nicht crazy - und in seiner Heimat Australien seit langem Superstar. Nun holte ihn Hulk nach Hollywood, und dort traf ihn auch Gini Brenner zum Exklusiv-Interview.

SKIP: Die Frage, die uns natürlich alle am meisten bewegt: Wenn sich deine Filmfigur Bruce Banner in Hulk verwandelt, dann zerreißt sein komplettes Outfit. Nur die Hose bleibt ganz. Wie kommt das?
Eric Bana: (lacht): Nun, vielleicht ist da ein Teil an ihm, der nicht wie der Rest mitwächst? Ich weiß es nicht. Das ist Hulks letztes Geheimnis (lacht).

SKIP: Wie fühlst du dich als Hollywood-Newcomer als Star einer derartigen Riesenpodution?
Eric Bana PhotoEric Bana: Wunderbar natürlich. Obwohl ich meinen neuerworbenen Ruhm als Leading Man mit einem riesigen grünen Monster teilen muss. Aber es ist toll - frag mich nochmal in einem Monat, vielleicht denke ich dann anders darüber (grinst).

SKIP: Was dachtest du, als du zum ersten mal in die computergenerierten Augen deines Alter Ego geblickt hast - fandest du dich selber darin wieder?
Eric Bana: Oh, manchmal wünschte ich mir, ich sähe ein wenig mehr aus wie Hulk! Diese tollen Muskeln ... Bei einigen der Close-ups hat mich schon ein ganz seltsames "Was-wäre-wenn"-Gefühl beschlichen (lacht).

SKIP: Auch wenn Bruce Banner nicht ganz so glücklich mit seiner Verwandlung ist - viele Menschen fänden es gar nicht schlecht, sich bei Bedarf in ein riesiges Monster verwandeln zu können und jeden, der einen ärgert, einfach mit einem Fingerschnips in die Schranken zu weisen ...
Eric Bana: Oh ja, das wäre toll (lacht). Obwohl - seine stählerne Faust reizt mich gar nicht so, viel mehr fasziniert mich seine Fähigkeit, ganze Gebirge mit einem Sprung überwinden zu können. Das würde ich gern auch können. Obwohl, mal mit Panzern rumzujonglieren wäre schon auch sehr cool.

SKIP: Eric, du bist in Australien aufgewachsen, aber deine Eltern stammen aus Europa ...
Eric Bana: Ja, mein Vater ist Kroate und meine Mutter Deutsche. Ich spreche auch Deutsch, aber nicht besonders gut. Ich schaffe es alleine von Hamburg nach Mannheim, dafür reichts (grinst).

SKIP: Du hast zwei Kinder - wirst du mit ihnen Hulk ansehen?
Eric Bana: Nein, dazu sind sie wohl noch ein bißchen zu klein. Meine Tochter wird ein Jahr alt und mein Sohn ist gerade vier. Vor kurzem hat er im Fernsehen den Hulk-Trailer gesehen und mich ganz verunsichert gefragt, warum meine Augen so grün sind. Gott sei Dank hat er nicht gesehen, wie ich mich in den Hulk verwandle! Ich arbeite noch immer an einer vernünftigen Erklärung für das Ganze, denn früher oder später wird er den Film wohl zu Gesicht kriegen (lacht). Aber wahrscheinlich ist er dann total enttäuscht, dass ich den Hulk im wirklichen Leben nicht rausholen kann.

SKIP: Wie bist du eigentlich zur Schauspielerei gekommen?
Eric Bana: Nun, angefangen habe ich mit Standup-Comedy in kleinen Bars in Melbourne. Dann bin ich zum Fernsehen gekommen und hatte dort eine Comedy-Show - und schließlich kam ich immer mehr zur Schauspielerei. Das war immer mein Ziel, aber ich habe nie geträumt, internationaler Filmstar zu werden.

SKIP: Und doch bist du jetzt am besten Weg dazu: Dein nächstes Projekt ist Wolfgang Petersens Troy, wo du an der Seite von Brad Pitt eine Hauptrolle spielst.
Eric Bana: Ja, wir drehen gerade auf Malta. Und es ist großartig - Brad ist ein toller Typ, ich hatte seit der Highschool nicht mehr so viel Spaß. Obwohl Wolfgang auch einer dieser Regisseure ist, bei denen man sich seine Gage wirklich verdienen muss. Genau wie bei Ang (lacht).

SKIP: Du bist kein Teenager mehr und in deiner Heimat bereits ein Star. Glaubst du, dass dir diese Erfahrung hilft, das zu verdauen, was jetzt als neuer Hulk vermutlich auf dich zu kommt?
Eric Bana: Sicherlich. Hier in L. A. ist alles ein bisschen irre, und ich denke, dass ich mittlerweile das Rüstzeug habe, um das durchzustehen. Außerdem: Ich liebe meinen Job, aber er ist nicht alles für mich. Was in Hollywood passiert, ist nicht das, was mich am Ende des Tages glücklich oder traurig macht.

SKIP: Was denn dann?
Eric Bana: Das Gleiche wie bei jeden anderen Menschen auch: Meine Familie, meine Freunde und meine Hobbies.

SKIP: Was sind deine Hobbies?
Eric Bana: Meine große Leidenschaft sind Autos und Motorräder. Jetzt hab ich glücklicherweise ein bisschen mehr Geld dafür.

SKIP: Wie viele Autos hast du?
Eric Bana: Das kann ich dir nicht sagen, denn dann erfährt´s meine Frau, und ich komm in Schwierigkeiten (lacht) ... Viele jedenfalls. Mein Lieblingsauto ist ein 1947 Ford Falcon - das gleiche Modell, das in Mad Max vorkommt. Das war mein allererstes Rennauto, und ich fahre immer noch historische Rallyes damit. Und mein jüngster Kauf war ein 55er Porsche Speedster, ein wunderschönes Auto.

SKIP: Welche Farbe?
Eric Bana: Ich trau mich’s fast nicht sagen ... grün (lacht).

 

 

 

 

 

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